Über mich

Auf dem Umweg über Rollen am Grazer Kellertheater und 2 Jahre Schauspielausbildung in den USA, führte mein künstlerischer Weg mich zum Tanz. Ausgebildet in klassischem Ballett, gehörte mein großes Interesse der Limontechnik und allen Formen des Contemporary Dance, die mit dem Geben von körperlichen Impulsen und dem Ausnutzen von Schwerkraft und Zentrifugalkraft in der Weiterführung dieser Impulse arbeiten.

Lange Jahre choreografierte ich, in einem Stil, den ich mir selbst erarbeitet hatte, und an dem ich in Seminaren bei Dozenten wie Jean Yves Ginoux und Bruno Genty feilte. Neben meiner selbständigen Tätigkeit im eigenen Tanzstudio erarbeitete ich zahlreiche Tanztheateraufführungen, in denen ich selbst mitwirkte, und mein choreographisches Material auf die Bühne brachte. Vor allem interessierte mich die Umsetzung dramatischer Stoffe in Tanz, so zum Beispiel bei meinem Stück „Man and Superman“ nach George Bernard Shaw oder in meiner „Orpheus-Collage“. So war der nächste Schritt vorgezeichnet - zur Regie.

Der Wunsch, Vorgänge nicht mehr durch die Form oder Ästhetik zu begründen, und den emotionalen Ausdruck in seiner Multidimensionalität zu vertiefen, führte mich zuerst ans Landestheater nach Linz, wo ich zwei Jahre als Assistentin des Schauspieldirektors Gerhard Willert arbeitete und täglich in der Funktion der Regieassistentin und -hospitantin die Entstehung der Bühnenproduktionen mitverfolgen durfte. So war es logisch, diese Erfahrung durch eine Ausbildung im Fach Regie zu vervollkommnen. Die Reise führte nach Berlin, der Metropole des deutschsprachigen Theaters. Dort schloss ich im Juli 2008 meine Ausbildung zur Regisseurin an der Theakademie ab.